DAS DISSOZIIEREN INTEGRIEREN II

17Nov(Nov 17)9:30 am19(Nov 19)5:30 pmDAS DISSOZIIEREN INTEGRIEREN IIEin Fortbildungsseminar mit Johannes Benedikt Schmidt

Beschreibung

Dissoziative Teile- und Bindungsarbeit zur Integration von Ich-Anteilen, Teil 2

Daten: Freitag bis Sonntag, 17. – 19. November 2023

Nachdem im Seminar Dissoziation I ein Grundverständnis von Dissoziation gelegt wurde, fokussiert dieser Aufbaukurs auf die therapeutische Praxis zur Integration von Ich-Anteilen. Teilearbeit kennen wir aus der Ego-State-Therapie (Watson & Watson), Schematherapie (Young), Transaktionsanalyse (Berne), Modell des inneren Teams (Schulz von Thun), der strukturellen Dissoziation (van der Hart, Nijenhuis, Steele), sowie hypnosystemischen Ansätzen.

Dissoziation als Komplexstörung erfordert die Synthese von Bindungsdynamiken, systemischem Interaktionsverständnis, die Lösung von Affektvermeidungsstrategien, kontextsensitive Teilearbeit, sowie eine sensible Wahrnehmung für subtile Zustandsübergänge. Arbeit im Zeitlupentempo, Integration von Stille, Achtsamkeit und spezifischer Aufmerksamkeitssteuerung, sowie imaginative Distanzierungstechniken helfen, Teile de Ich- Identität zu einem funktionalen Selbsterleben zu integrieren. Multimodale Erlebnisintegration erfordert achtsame Selbstaufmerksamkeit.

Die paradoxe Gleichzeitigkeit von feiner Selbstbeobachtung und mutiger Begegnung, Konzentrationsvermögen und körperlicher Prozesslösung weicht die Starrheit von Anteilszuständen auf. Das Überwinden situationsgebundenen Nicht-Wissens der Ich-Anteile, das Umgehen mit tiefster Verletzlichkeit und Zartheit, sowie das Überwinden ängstlichen Kontrollbedürfnisses zur Selbstregulation sind nur einige Herausforderungen auf dem Weg zur Ich-Integration.

Es gilt: Übung macht den Meister. Eine vertiefte Selbstbeziehung und Integration zu einem effizienten Ich erfordert Behutsamkeit und Mut im Umgang mit mir Selbst und Handeln im Angesicht von Angst. Der Fokus dieses Seminar liegt auf der Behandlungspraxis. Supervisionsanliegen können je nach Zeitaufwand in begrenztem Umfang mit berücksichtigt werden.

 

Teilnahmevoraussetzungen: 

Therapeuten und Menschen in sozialen Berufen, die auf effektives Verständnis und Begegnungswirksamkeit angewiesen sind. Es sollte erhebliche Selbsterfahrung, Erfahrung mit Klienten, sowie Traumaarbeit vorliegen. Kein Anfängerseminar.

 

Leitung: Johannes Benedikt Schmidt

Dr. Dipl. Psych., Weiterbildungen in Verhaltenstherapie, Hypnotherapie, systemischer Familientherapie, Systemischer Supervision, körperorientierte Trauma-Arbeit (Somatic Experiencing, strukturelle Dissoziation, Brainspotting, Psychotraumatherapie (DeGPT) und Kraniosakraler Biodynamik. Seit 1995 Tätigkeit in eigener Praxis und seit 2004 als Gründer und Leiter der Aptitude Academy. Internationale Seminar- und Lehrtätigkeit. Als Psychotherapeut und Berater sagt man ihm nach, die Dinge auf den Punkt zu bringen. Er verfügt über einen wohlwollenden Humor und ist ein geschätzter Mitarbeiter bei vielen Kooperationspartnern. Johannes Klarheit und Ehrlichkeit wird für manchen zur Herausforderung und ist für andere befreiend.

 

Arbeitszeiten:

1. Tag: 09.30 – 13.00 Uhr und 14.30 – 17.30 Uhr
2. Tag: 09.30 – 13.00 Uhr und 14.30 – 17.30 Uhr
3. Tag: 09.30 – 13.00 Uhr und 14.30 – 16.00 Uhr

Kosten:

Fr. 750.– für TeilnehmerInnen inkl. Pausensnack

Fr. 445.– für WiederholerInnen inkl. Pausensnack

Rücktrittsbedingungen: ab 6 Wochen vor Seminarbeginn 50% des Teilnehmerbeitrages und ab 3 Wochen vor Trainingsbeginn werden 100% des Seminarbeitrages fällig.

 

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Zeit

17 (Freitag) 9:30 am - 19 (Sonntag) 5:30 pm